Angelo Soliman: Ein Afrikaner im Alten Wien

Die vielfachen, verzweifelten Bitten der Tochter Solimans um Herausgabe der zweckentfremdeten Leichenteile ihres Vaters blieben (trotz ebenfalls massiver Intervention durch das fürstbischöfliche Konsistorium) Zeit ihres Lebens unerhört. Statt dessen bescherte die fehlgeleitete Sammelwut des „guten“ Kaisers Franz dem menschlichen Exponat Angelo Soliman in seiner musealen Gruft noch vierfach unfreiwillige Gesellschaft.