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SUMMARY:Wien: THE WHITE CANVAS
DESCRIPTION:Traditionell wird die Ausstellung WORLD PRESS PHOTO im WestLicht von der Präsentation einer zeitgenössischen Position in der oberen Galerie begleitet: Diesmal dort zu sehen ist die von Nassirou Holik kuratierte multimediale Ausstellung THE WHITE CANVAS\, in der er eigene Arbeiten mit der Serie Let Me Love Myself Real Quick der afro-europäischen bildenden Künstlerin Samira Saidi zusammenbringt. \n\n\n\nDas Projekt setzt sich mit den Erfahrungen von Black People und People of Color in einer weißen Mehrheitsgesellschaft auseinander\, in der die Strukturen des Zusammenlebens auf die Norm des Weißseins zugeschnitten sind. Das Projekt der beiden 1995 Geborenen entstand aus Anlass einerKooperation mit dem Masterstudiengang Applied Human Rights an der Universität fürangewandte Kunst Wien. \n\n\n\n \n\n\n\nTHE WHITE CANVAS. \n\n\n\nNASSIROU HOLIK & SAMIRA SAIDI13.09.–10.11.2024 \n\n\n\nÖffnungszeiten:täglich 11–19 Uhrdonnerstags 11–21 Uhr
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SUMMARY:Linz: Cinéma Africain! International Film Festival
DESCRIPTION:The Cinéma Africain! International Film Festival is dedicated to showcasing a vibrant and youthful Africa through the power of film\, challenging western stereotypes\, and fostering a deeper understanding of the African continent and its global diaspora by presenting groundbreaking\, artistically innovative works from Africa and the African diaspora\, outside the mainstream. \n\n\n\nCinéma Africain! engages with social\, political\, historical\, and cultural realities\, offering a diverse selection of films that spark dialogue on pressing socio-political issues\, while contributing to the richness of Austria’s film landscape. From intimate portraits to socially critical documentaries\, the festival provides comprehensive insight into the continent’s varied realities and artistic expressions\, delving into themes such as mythology\, identity\, colonialism\, feminism\, and coming of age — especially through narratives and perspectives by and about women. \n\n\n\nJoin us at our festival venues: \n\n\n\nMOVIEMENTO OK-PLatz 14020 Linz\, Austria– \n\n\n\nKUNSTUNIVERSITÄT LINZDomgasse 14020 Linz\, Austria– \n\n\n\nSALON FIFTITU%Domgasse 144020 Linz\, Austria \n\n\n\nSTADTWERKSTATTKirchengasse 44040 Linz\, Austria
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SUMMARY:Wien: Proper Love\, eine Ausstellung von Amoako Boafo im unteren Belvedere
DESCRIPTION:Das Belvedere zeigt im Herbst 2024 die erste institutionelle Ausstellung zum künstlerischen Schaffen des ghanaischen Malers Amoako Boafo (* 1984 in Accra) in Europa. Als eine der wichtigsten Stimmen einer neuen Generation von Schwarzen Künstler*innen porträtiert Boafo in seinen Gemälden Freund*innen\, Bekannte und Personen des öffentlichen Lebens\, die ein gegenwärtiges Bild von Schwarzer Selbstermächtigung und -wahrnehmung vermitteln. \n\n\n\nMit dieser Werkschau schließt sich vorläufig ein Kreis in der Biografie des Künstlers: Nach einem Kunststudium in Accra studierte Boafo ab 2014 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Hier erlebte er nicht nur künstlerisch seine prägenden Jahre\, er entwickelte auch seinen markanten Stil\, der sich durch den ungewöhnlichen Einsatz von Fingermalerei auszeichnet. Daraus resultiert die plastische Darstellung des menschlichen Körpers\, die in malerischer Hinsicht einen starken Kontrast zu den restlichen\, plan gestalteten Bildpartien herstellt. Die von Boafo porträtierten Personen verkörpern die Vorstellung von einer Schwarzen Identität\, die sich aus der eigenen Kultur speist\, was als Akt des Widerstands gegen rassistische Zuschreibungen der weißen Mehrheitsgesellschaft zu verstehen ist. Diese Form der Schwarzen Subjektivität äußert sich auch im Erscheinungsbild der Porträtierten\, die den Betrachter*innen als selbstbewusste Individuen entgegentreten und oft direkten Blickkontakt suchen. Boafo inszeniert die Kleidung collagenartig mit Papiertexturen\, die nicht nur Anleihen bei floralen und geometrischen Tapetenmustern nehmen\, sondern auch Referenzen auf historische und politische Kleidungscodes der Schwarzen Kultur aufweisen. Die intensive Beschäftigung des Künstlers mit Schwarzer Geschichte spiegelt sich auf subtile Weise in den Gemälden wider\, wenn literarische Werke zentraler Vordenker*innen der Schwarzen Freiheitsbewegung motivisch eingesetzt werden. \n\n\n\nNeben der Ausstellung im Unteren Belvedere werden Arbeiten in die Schausammlung zu Wien um 1900 im Oberen Belvedere integriert\, um Boafo im Zusammenhang mit zentralen kunsthistorischen Positionen wie Egon Schiele und Gustav Klimt zu zeigen. \n\n\n\nZur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog (DE/EN) mit Beiträgen von Ekow Eshun\, Sergey Harutoonian\, Mahret Ifeoma Kupka\, Stella Rollig\, Taiye Selasi und Vasilena Stoyanova.Kuratiert von Sergey Harutoonian.Assistenzkuratorin: Vasilena Stoyanova#AmoakoBoafo \n\n\n\n– \n\n\n\nPERSÖNLICHES \n\n\n\nAmoako Boafo (*1984 in Accra/ Ghana) porträtiert in seinen Gemälden Freund*innen\, Bekannte und Menschen des öffentlichen Lebens\, die ein gegenwärtiges Bild von Schwarzer Identität und Selbstwahrnehmung repräsentieren. Als Teil der afrikanischen Diaspora rückt Amoako Boafo das Thema des Schwarzen Körpers in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens und beteiligt sich damit aktiv an einer Neugestaltung und Reorientierung einer global aufgefassten Vorstellung von Schwarzer Kultur\, die sich freigemacht hat von den externen Einflüssen einer weißen Mehrheitsgesellschaft. Kennzeichnend für seinen malerischen Stil ist der starke Kontrast von flächigen und ornamentalen Bildelementen und der plastischen Darstellung der porträtierten Personen\, die mittels des Einsatzes von Fingermalerei\, statt eines Pinsels\, realisiert werden. In ihrem Bildaufbau oft streng frontal ausgerichtet\, suchen die porträtierten Personen den direkten Blickkontakt zu den Betrachter*innen und begegnen diesen selbstbewusst auf Augenhöhe. \n\n\n\nDer Künstler studierte 2008 an der Ghanatta College of Art in Accra und ab 2014 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 2017 erhielt Amoako Boafo den Walter Koschatzky Kunst-Preis\, gefolgt von dem STRABAG-Artaward International im Jahr 2019. \n\n\n\nEinzelausstellungen u.a. im Denver Art Museum (Denver\, Colorado)\, Seattle Art Museum (Seattle\, Washington)\, Contemporary Arts Museum Houston (Houston\, Texas) und Museum of African Diaspora (San Francisco\, Kalifornien). \n\n\n\nArbeiten des Künstlers befinden sich in Sammlungen nationaler und internationaler Museen\, u.a. Musée National d’Art Moderne\, Centre Pompidou (Paris\, Frankreich)\, Leopold Museum (Wien\, Österreich)\, Los Angeles County Museum of Art (Los Angeles\, Kalifornien)\, Solomon R. Guggenheim Museum (New York City\, New York)\, Denver Art Museum (Denver\, Colorado)\, Blenheim Foundation (Woodstock\, Oxfordshire\, Großbritannien)\, Rubell Family Collection (Miami\, Florida). \n\n\n\nDer Künstler lebt und arbeitet in Accra\, Ghana.
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