BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Black Austria - ECPv6.15.13.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Black Austria
X-ORIGINAL-URL:https://www.blackaustria.info
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Black Austria
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241025T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250112T180000
DTSTAMP:20260404T110623
CREATED:20241004T145330Z
LAST-MODIFIED:20241004T150414Z
UID:9701-1729850400-1736704800@www.blackaustria.info
SUMMARY:Wien: Proper Love\, eine Ausstellung von Amoako Boafo im unteren Belvedere
DESCRIPTION:Das Belvedere zeigt im Herbst 2024 die erste institutionelle Ausstellung zum künstlerischen Schaffen des ghanaischen Malers Amoako Boafo (* 1984 in Accra) in Europa. Als eine der wichtigsten Stimmen einer neuen Generation von Schwarzen Künstler*innen porträtiert Boafo in seinen Gemälden Freund*innen\, Bekannte und Personen des öffentlichen Lebens\, die ein gegenwärtiges Bild von Schwarzer Selbstermächtigung und -wahrnehmung vermitteln. \n\n\n\nMit dieser Werkschau schließt sich vorläufig ein Kreis in der Biografie des Künstlers: Nach einem Kunststudium in Accra studierte Boafo ab 2014 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Hier erlebte er nicht nur künstlerisch seine prägenden Jahre\, er entwickelte auch seinen markanten Stil\, der sich durch den ungewöhnlichen Einsatz von Fingermalerei auszeichnet. Daraus resultiert die plastische Darstellung des menschlichen Körpers\, die in malerischer Hinsicht einen starken Kontrast zu den restlichen\, plan gestalteten Bildpartien herstellt. Die von Boafo porträtierten Personen verkörpern die Vorstellung von einer Schwarzen Identität\, die sich aus der eigenen Kultur speist\, was als Akt des Widerstands gegen rassistische Zuschreibungen der weißen Mehrheitsgesellschaft zu verstehen ist. Diese Form der Schwarzen Subjektivität äußert sich auch im Erscheinungsbild der Porträtierten\, die den Betrachter*innen als selbstbewusste Individuen entgegentreten und oft direkten Blickkontakt suchen. Boafo inszeniert die Kleidung collagenartig mit Papiertexturen\, die nicht nur Anleihen bei floralen und geometrischen Tapetenmustern nehmen\, sondern auch Referenzen auf historische und politische Kleidungscodes der Schwarzen Kultur aufweisen. Die intensive Beschäftigung des Künstlers mit Schwarzer Geschichte spiegelt sich auf subtile Weise in den Gemälden wider\, wenn literarische Werke zentraler Vordenker*innen der Schwarzen Freiheitsbewegung motivisch eingesetzt werden. \n\n\n\nNeben der Ausstellung im Unteren Belvedere werden Arbeiten in die Schausammlung zu Wien um 1900 im Oberen Belvedere integriert\, um Boafo im Zusammenhang mit zentralen kunsthistorischen Positionen wie Egon Schiele und Gustav Klimt zu zeigen. \n\n\n\nZur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog (DE/EN) mit Beiträgen von Ekow Eshun\, Sergey Harutoonian\, Mahret Ifeoma Kupka\, Stella Rollig\, Taiye Selasi und Vasilena Stoyanova.Kuratiert von Sergey Harutoonian.Assistenzkuratorin: Vasilena Stoyanova#AmoakoBoafo \n\n\n\n– \n\n\n\nPERSÖNLICHES \n\n\n\nAmoako Boafo (*1984 in Accra/ Ghana) porträtiert in seinen Gemälden Freund*innen\, Bekannte und Menschen des öffentlichen Lebens\, die ein gegenwärtiges Bild von Schwarzer Identität und Selbstwahrnehmung repräsentieren. Als Teil der afrikanischen Diaspora rückt Amoako Boafo das Thema des Schwarzen Körpers in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens und beteiligt sich damit aktiv an einer Neugestaltung und Reorientierung einer global aufgefassten Vorstellung von Schwarzer Kultur\, die sich freigemacht hat von den externen Einflüssen einer weißen Mehrheitsgesellschaft. Kennzeichnend für seinen malerischen Stil ist der starke Kontrast von flächigen und ornamentalen Bildelementen und der plastischen Darstellung der porträtierten Personen\, die mittels des Einsatzes von Fingermalerei\, statt eines Pinsels\, realisiert werden. In ihrem Bildaufbau oft streng frontal ausgerichtet\, suchen die porträtierten Personen den direkten Blickkontakt zu den Betrachter*innen und begegnen diesen selbstbewusst auf Augenhöhe. \n\n\n\nDer Künstler studierte 2008 an der Ghanatta College of Art in Accra und ab 2014 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 2017 erhielt Amoako Boafo den Walter Koschatzky Kunst-Preis\, gefolgt von dem STRABAG-Artaward International im Jahr 2019. \n\n\n\nEinzelausstellungen u.a. im Denver Art Museum (Denver\, Colorado)\, Seattle Art Museum (Seattle\, Washington)\, Contemporary Arts Museum Houston (Houston\, Texas) und Museum of African Diaspora (San Francisco\, Kalifornien). \n\n\n\nArbeiten des Künstlers befinden sich in Sammlungen nationaler und internationaler Museen\, u.a. Musée National d’Art Moderne\, Centre Pompidou (Paris\, Frankreich)\, Leopold Museum (Wien\, Österreich)\, Los Angeles County Museum of Art (Los Angeles\, Kalifornien)\, Solomon R. Guggenheim Museum (New York City\, New York)\, Denver Art Museum (Denver\, Colorado)\, Blenheim Foundation (Woodstock\, Oxfordshire\, Großbritannien)\, Rubell Family Collection (Miami\, Florida). \n\n\n\nDer Künstler lebt und arbeitet in Accra\, Ghana.
URL:https://www.blackaustria.info/event/wien-proper-love-eine-ausstellung-von-amoako-boafo-im-unteren-belvedere/
LOCATION:Belvedere Museum Wien – Unteres Belvedere\, Rennweg 6\, Wien\, Wien\, 1030\, Austria
CATEGORIES:Wien
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.blackaustria.info/wp-content/uploads/2024/10/Amoako1.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241106T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241127T210000
DTSTAMP:20260404T110623
CREATED:20241018T110143Z
LAST-MODIFIED:20241018T112129Z
UID:9747-1730916000-1732741200@www.blackaustria.info
SUMMARY:Wien: Rage\, Racism\, Reggae\, Resistance – Pioneers of Black British Cinema
DESCRIPTION:Fast ein halbes Jahrhundert ist es her\, dass mit Horace Ovés Pressure (1975) der erste Schwarze britische Spielfilm in die Kinos kam. Dennoch dürfte die Formulierung „Pioneers of Black British Cinema“ für Ratlosigkeit und Überraschung sorgen. Verständlicherweise\, denn die Historie erinnert uns daran\, dass Künstler*innen weltweit oft einen hohen Preis für ihre mutigen künstlerischen Protestäußerungen gegen Rassismus\, Ungerechtigkeit und Unterdrückung zahlen mussten. Das gilt auch für Schwarze britische Filmemacher*innen. Filmkritiker und Kurator Ashley Clark nennt deren Werk „einen Geisterkanon des britischen Filmschaffens“: „dringliche Arbeiten\, die oft übersehen oder aktiv unterdrückt wurden und lange unzugänglich blieben.“ Pioneers of Black British Cinema bringt einige bahnbrechende Werke britischer Filmemacher*innen afrikanisch-karibischer Herkunft aus diesem „Geisterkanon“ ans Licht. Diese oft als „aufrührerisch“\, „kontrovers“\, „wütend“ und „nihilistisch“ beschriebenen Filme reflektieren nicht nur kraftvoll entscheidende Momente in den Beziehungen zwischen den ethnischen Gruppen in Großbritannien\, sondern sind auch ein kulturelles Archiv der afrokaribischen Gemeinschaften\, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Commonwealth (die ehemaligen Gebiete des Britischen Empire) auf der Suche nach einem besseren Leben nach Großbritannien kamen. Insbesondere die Ankunft der Windrush-Generation – mehr als 1000 Jamaikaner*innen\, die 1948 von der Regierung nach England eingeladen wurden\, um „dem Mutterland zu helfen“ (zur Behebung des Arbeitskräftemangels der Nachkriegszeit) – stellte einen Wendepunkt für das postkoloniale Großbritannien dar. In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu Unruhen. Rekordarbeitslosigkeit\, wirtschaftlicher Niedergang und ein Anstieg der Einwanderung aus Afrika\, der Karibik und Südasien in den 1960ern und 70ern verschärften die Angst und Feindseligkeit der weißen Bevölkerung\, die ihre Lebensweise „bedroht“ sahen. Dass entrechtete Schwarze Brit*innen weiterhin gegen Rassismus\, Polizeibrutalität und gewalttätige Übergriffe weißer nationalistischer Gruppen ankämpften\, wurde in Film\, Fernsehen und im öffentlichen Diskurs nicht verhandelt\, während britische Medien die Schwarze Jugend pauschal als kriminell diffamierte. \n\n\n\n\n\nIn den 1960ern begannen Kinokünstler*innen afrikanisch-karibischer Herkunft verstärkt Schwarze britische Erfahrung(en) zu artikulieren: Dieses Black British Protest Cinema initiierte der aus Trinidad stammenden Horace Ové (Pressure)\, gefolgt vom in Barbados geborenen Menelik Shabazz (Burning an Illusion\, 1981) und dem aus Italien stammenden Franco Rosso (Babylon\, 1980). Letzterer war eine Ausnahmefigur in dieser Gruppe\, den seine Erfahrungen mit der Fremdenfeindlichkeit der Nachkriegszeit zu einer furchtlosen Stimme der Marginalisierten gemacht hatten. Zu den neuen künstlerischen Stimmen der Folgezeit gehören Isaac Julien\, ein Installationskünstler und Filmemacher karibischer Herkunft (Young Soul Rebels\, 1991)\, der in Ghana geborene Regisseur und Künstler John Akomfrah (Handsworth Songs\, 1986) sowie die britisch-nigerianische Regisseurin Ngozi Onwurah\, von der wir Welcome II The Terrordome (1995) und zwei Kurzfilme zeigen. Die zwischen Wut\, Rassismus\, Reggae und Widerstand oszillierenden Erinnerungen an ihren generationenübergreifenden Kampf um Assimilierung in einem feindseligen Großbritannien\, das mit dem langsamen und stetigen Niedergang seines globalen Imperiums ringt\, bilden die kulturelle und spirituelle DNS der Schwarzen britischen Filmbewegung und beschreiben den Fokus und die Bandbreite dieses Programms. (Anupma Shanker) Alle Einführungen von Anupma Shanker und das Filmgespräch mit Martin Stellman finden in englischer Sprache statt.
URL:https://www.blackaustria.info/event/blackbritishcinema/
LOCATION:Österreichisches Filmmuseum\, Augustinerstraße 1\, Wien\, Wien\, 1010\, Austria
CATEGORIES:Wien
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://www.blackaustria.info/wp-content/uploads/2024/10/BlackBritishCinema.png
ORGANIZER;CN="%C3%96sterreichisches Filmmuseum":MAILTO:office@filmmuseum.at
END:VEVENT
END:VCALENDAR